Kleister selber machen – Die besten Tipps

Gerade mit Kindern im Haus kann eine Renovierung ganz schön anstrengend sein. Man muss gut aufpassen, dass sie nicht beim Spielen in den Farbeimer fallen oder sich den Kleister zu Gemüte führen. Ein praktischer Schritt in die richtige Richtung kann da ein selbst gemachter Kleister sein, der im Gegensatz zu den handelsüblichen aus Hausmitteln besteht und daher ungiftig ist.

Kleister aus Speisestärke selber machen

Gerade ist kein Baumarkt in Reichweite, du musst aber dringend etwas zusammen kleistern? Kein Problem, die Zutaten für dises Kleisterrezept solltest du zuhause haben.

Verschiedene Dinge zusammen zu kleben ist im Haushalt unabdingbar geworden. Gerade für eine Renovierung wird eine Menge Kleister benötigt.

Woher kommt eigentlich Kleister?

Die Klebefunktion bekommt unser heute handelsüblicher Kleister durch Stärke. Da sollte man doch meinen, unseren Vorfahren wären schon lange auf die Idee gekommen, Wasser mit Mehl, Speise- oder Kartoffelstärke zu mischen und Dinge aneinander zu kleben. Aber weit gefehlt, erst im 19. Jahrhundert entdeckte ein Malermeister die Klebekraft von in Wasser gelöster Stärke. Vorher benutzten Maler und Tapezierer Knochenleim, der durch das Auskochen von tierischen Abfällen gewonnen wurde.

Heute ist der speisebasierte Kleister nicht mehr aus Haushalt und Handwerk wegzudenken. Und bevor man sich für teures Geld eine Kleistermasse zum Anrühren im Baumarkt kauft, greift man lieber zu einfachen Hausmitteln zurück um Kleister ganz einfach selber zu machen. Dieser ist aufgrund der Inhaltsstoffe dann auch ungiftig und es ist nicht dramatisch, wenn Kinder mal daran naschen.