Wasserrad selber bauen – Nutze die Kraft des Wassers

Wasserräder sind vor allem durch ihre historische Verwendung bei Mühlen bekannt. Durch das munter plätschernde Wasser versprühen sie einen wundervollen Charme. Das ist auch im eigenen Garten möglich.

Selbst gebautes Wasserrad

Wie ein selbst gebautes Wasserrad in der freien Natur aussehen kann, zeigt dir dieses Video. Lass dich zum selber bauen inspirieren.

Als Antrieb für eine Mühle wurden Wasserräder jahrhundertelang genutzt. Doch auch heute erfüllen sie ihren Zweck. Ob als reines Dekoelement, zum Wasserschöpfen oder mit einem Generator verbunden – ein eigenes Wasserrad für Zuhause lohnt sich.

Wie funktioniert ein Wasserrad?

Es gibt unterschiedliche Arten von Wasserrädern.
Das tiefschlägige Wasserrad benötigt kein Gefälle. Es wird alleine durch den Strömungswiderstand der Schaufelbretter betrieben. Dieses Wasserrad zeichnet sich durch seine einfache Bauweise aus, es hat aber daher auch nur einen sehr niedrigen Wirkungsgrad (10-15 %).
Beim unterschlägigen Wasserrad fließt das Wasser unter dem Rad hindurch. Hier läuft es in einen sogenannten Kropf, der verhindert, dass das Wasser seitlich wegfließt, ohne das Rad anzutreiben. Der Wirkungsgrad liegt mit ca. 40 % wesentlich höher als der des tiefschlägigen Wasserrades.
Mit ca. 75 % Wirkungsgrad kommt das mittelschlägige Wasserrad daher. Hier trifft ca. auf Nabenhöhe das Wasser auf das Rad. So lässt sich die Wassermenge relativ leicht verändern. Die Wasserzufuhr lässt sich allerdings bei diesem Rad nicht ganz so leicht gestalten, wie bei den vorherigen.
Zuletzt gibt es noch das oberschlägige Wasserrad. Hier wird das Wasser durch eine Rinne auf die Schaufeln des Wasserrads geleitet. Durch das Gewicht des sogenannten Aufschlagwassers wird das Rad in Bewegung gesetzt. Bis zu 80 % Wirkungskraft können solche Wasserräder erreichen.

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