Stützmauer bauen – Die 5 besten Anleitungen

Um einen Hang vor dem Abrutschen zu sichern, Böschungen zu befestigen oder um ein Grundstück zu begrenzen - eine eigene Stützmauer bauen zu können, kann sehr praktisch sein. Hier findest du einfache Anleitungen zum selber Nachbauen.

Eine Gartenmauer selber bauen

Wie du eine Gartenmauer aus Sichtbetonsteinen selber bauen kannst, erfährst du hier. Diese kann als Grundlage für eine Stützmauer dienen.

Oft liegen Terassen an einem Hang, sodass gar keine andere Möglichkeit bleibt, als diese mit einer Stützmauer vor dem Abrutschen zu sichern. Eine schön gestaltete Stützmauer aus Natursteinen bietet aber neben ihrer praktischen Funktion gleichzeitig ein dekoratives Element im Garten.

Was ist zu beachten?

Zunächst benötigst du für deine Stützmauer ein Fundament. Dafür solltest du die Erde ca. 40 cm tief ausgraben. Für die Breite orientierst du dich an den Steinen, mit denen du die Mauer später hochziehen möchtest, addiere aber noch 5-10 cm dazu. Wichtig: je höher die Mauer aber am Ende gesetzt werden soll, umso tiefer musst du auch das Fundament planen. Dieses füllst du nun mit Beton und Kies.
Nun kannst du mit der Mauer beginnen. Setze dafür eine erste Reihe großer Steine auf dein Fundament und drücke sie in den Kies hinein. Reihe für Reihe kannst du nun versetzt die Steinmauer aufbauen. Ganz wichtig ist dabei, dass jeder Stein den anschließenden berührt. Für eine optimale Stützfunktion sollte die Mauer eine Neigung von 10-15 Zentimetern aufweisen. Die Fugen zwischen den einzelnen Steinen kannst du zum Schluss kleinen Steinen, bzw. Kies füllen und diese mit einem Gummihammer fest klopfen. Diese Methode hat einen entscheidenten Vorteil gegenüber Mörtel: Die Steine stehen im Winter nicht so stark unter Spannung.

Tipp: Benutze von Zeit zu Zeit beim Mauern (in regelmäßigen Abständen) längere Steine, sogegannte Binder. Diese verleihen deiner Mauer noch einmal zusätzliche Stabilität.