Passepartout selber machen – So setzt du deine Bilder in Szene

In Zeiten der Digitalfotografie häufen sich Bilder über Bilder auf unseren Computern, Handys und Tablets. Die schönsten davon gehören selbstverständlich ausgedruckt und eingerahmt. Mit schönen Passepartouts setzt du deine Fotos gekonnt in Szene. Hier findest du Anleitungen, wie du dein eigenes Passepartout sauber zuschneiden kannst.

Wie schneide ich ein Passepartout?

In diesem Video findest du die Anleitung dazu, wie du mit wenig Aufwand dein individuelles Passepartourt ganz einfach selbst zuschneiden kannst.

Ein Bild gekonnt in Szene zu setzen gelingt am besten mit Passepartouts. Sie schaffen einen Abstand vom Bild zum Rahmen und das Blickfeld wird auf das Bild an sich konzentriert. Zudem erzeugen dickere Passepartouts eine Räumlichkeit, indem sie das Bild tiefer legen und sorgen dafür, dass es das Glas nicht berührt. Das kann zur Konservervierung von Originalgrafiken, Zeichnungen und Aquarellen wichtig sein. Passepartouts sorgen außerdem für eine ruhige Stimmung rund um das Bild.

Das individuelle Passepartout

Als Faustregel lässt sich sagen: Je größer das Motiv, umso schmaler das Passepartout. Kleinere Bilder bis zu einer Größe von 13×18 cm können in einem sehr breiten Passepartout gerahmt werden und kommen so besser zur Geltung. Der untere Rand darf ein klein wenig breiter sein, als der obere. So wird der optische Eindruck verhindert, das Bild falle unten aus dem Rahmen heraus. Die Seitenränder müssen aber die gleiche Breite vorweisen, ansonsten wird das Bild zu unruhig.
Als Werkzeug gibt es professionelle Passepartoutschneider, die einen sauberen Schrägschnitt erzielen, den man mit handelsüblichen Teppichmessern nicht hinbekommen würde. Zudem werden ein Metall-Lineal und eine Schneideunterlage benötigt, um das perfekte Passepartout anzufertigen.

Warum eigentlich ein schräger Schnitt? Dazu gibt es mehrere Theorien. Eine besagt, dass selbst bei dickeren Kartons so keine unnötigen Schatten entstehen. Die andere Theorie geht davon aus, dass es sich um eine Tradition handelt, die mit dem ursprünglichen Werkzeug zusammen hängt. Beim Schnitt aus der Hand mit Messer oder Klinge war es einfacher, einen schrägen Schnitt auszuführen, als einen geraden.

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