Komposter selber bauen – 6 tolle Möglichkeiten

Naturfreunde haben keinen Biomüll, sondern einen Komposter. Du hast noch keinen? Für die folgenden Anleitungen brauchst du weder handwerkliches Geschick, noch zwingend einen Garten.

Richtig kompostieren

Wer denkt, es würde reichen, wahllos Grünabfälle auf den Kompost zu werfen, der irrt. Damit man im nächsten Jahr frische Komposterde sein Eigen nennen kann, muss auf die Zusammensetzung geachtet werden. In diesem Video wird erklärt, wie du Fehler beim Kompostieren vermeiden kannst.

Grob unterscheidet man zwischen drei Kompost-Arten:
Komposthaufen, Kompostsilo (normale Komposter) sowie Schnell- bzw. Thermokomposter.
Handelsübliche Komposter sind entweder instabil oder aber sehr teuer. Selber machen lohnt sich deshalb.

Lege einen Kompost immer an einer Stelle an, die möglichst weit vom Haus entfernt ist. Kompost lockt grundsätzlich Mäuse an, die sonst schnell durch die Tür hinein huschen können. Auch der Geruch könnte nah am Haus stören. Achte auch ein wenig auf deine Nachbarn. Einen Kompost direkt neben ihre Terrasse zu stellen, fördert nicht die gute Nachbarschaft.

Der Platz sollte schattig sein, aber auch nicht zu dunkel. Eine gute Erreichbarkeit mit der Schubkarre macht das Verarbeiten später einfacher.

Sowohl Grünschnitt als auch Küchenabfälle können kompostiert werden. Gekochte Speisen, vor allem Fleisch gehören nicht auf den Kompost. Genauso wenig wie kranke Pflanzen und samende Unkräuter, die du nicht im Garten haben möchtest. Diese solltest du besser im Biomüll entsorgen.