Außenputz selber machen – So geht’s richtig!

Für das Verputzen von Außenwänden gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Zahlreiche praktische Tipps und Anleitungen zum Außenputz selber machen findest du hier.

Außenfassade verputzen

In vier Schritten erklärt dir dieses Video, wie man eine Fassade und einen Sockel richtig verputzt. Zunächst wird der Untergrund vorbehandelt und anschließend werden Unterputz, Zwischenbeschichtung und Oberputz aufgetragen.

Die Außenfassade ist ein empfindlicher Teil des Hauses. Wenn der Putz falsch gemischt oder falsch aufgetragen wurde entstehen nachträgliche Risse. Daher sollten wichtige Grundsätze beim Selbermachen von Außenputz beachtet werden.

Was muss ich beim Verputzen meiner Außenfassade beachten?

  • Wenn du noch nicht viel Erfahrung im Verputzen von Wänden hast, solltest du Fertigputz im Baumarkt kaufen, statt ihn selbst anzumischen.
  • Benutzt du Reibeputz ergeben sich folgende Richtwerte:
  1. 2 mm Putzschicht: 2,7 – 3,2 kg/m²
  2. 3 mm Putzschicht: 3,4 – 4,2 kg/m²
  3. 5 mm Putzschicht: 5,0 – 5,5 kg/m²
  • Bei Rollputz kannst du einen Materialbedarf von 2,5 – 3,0 kg/m² berechnen.
  • Möchtest du alten Putz erneuern, musst du zunächst die alte Putzfläche mit Hammer und Meißel abschlagen und bis auf den tragenden Putzgrund säubern.
  • Mache immer nur so viel Putz an, wie du in einer Stunde verarbeiten kannst.
  • Achte auf die richtige Zusammensetzung zwischen Unter-, Zwischen- und Oberputz und lass die Putzlagen komplett durchtrocknen, bevor du mit der nächsten Schicht weiter machst. Als Richtwert gilt 1 Tag Trockenzeit pro 1mm Putzdichte. Bei kaltem und feuchtem Wetter sollte die Trockenzeit verlängert werden. Die gleiche Zeit solltest du beim Oberputz verwenden, bevor angestrichen wird oder die Fassade gefliest wird.
  • Reibe deinen fertigen Putz nach ca. 30 bis 90 Minuten mit einem angefeuchteten Schwammbrett glatt um eine ebene Fläche zu erhalten.

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