Absorber selber bauen – Auf den Klang kommt’s an!

Du möchtest dein Wohnzimmer in ein Heimkino verwandeln oder brauchst ein bisschen Ausstattung für deinen Probenraum? Ein Absorber ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer jeden Raumakustik und eignet sich daz, Lärm und Hall zu dämpfen.

Bau deinen eigenen Schallabsorber

Der Ton ist oft wichtiger, als das Bild. Wie du mit wenigen Mitteln in deinem Wohnzimmer für einen besseren Klang sorgen kannst, erfährst du in diesem Video.

Auftretender Schall wird im Heimkino oder privaten Proberaum perfekt durch einen Absorber aufgefangen. Er nimmt Schallwellen auf und entfernt diese selektiv, dabei wird der Schall in Wärme umgewandelt. Es gibt unterschiedliche Arten von Absorbern:

  1. Breitbandabsorber (absorbiert ein breites Spektrum)
  2. Plattenschwinger (bekanntester Absorber, funktioniert nach Feder-Masse Prinzip und eignet sich für Bässe und tiefere Mitten)
  3. Schlitzplattenschwinger (Mittenabsorber, tiefer Holzrahmen, der mit Mineralwolle gefüllt wird)
  4. Helmholtzresonator (braucht viel Platz, dient hauptsächlich zum Absorbieren von Bässen, Druckstau in Ecken am höchsten, daher oft in Dreiecksform gebaut)

Was muss ich beim Bau eines Absorbers beachten?

  • Das Volumen bestimmt, welche Frequenzen absorbiert werden. Je dicker, desto tiefer.
  • Raummoden, sogenannte stehende Wellen sind das größte Problem für Musikgenuss in kleineren und mittelgroßen Räumen. Sie entstehen durch die Refeflexion an den Raumwänden. Für perfekten Bassgenuss in einem kleinen Raum bieten sich daher Eckabsorber an, die den Bass dämpfen.
  • Mitten und Höhen dämpfst du am besten mit Seitenabsorbern.

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